Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Herrngiersdorf

                           

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Letzte Einsätze

Fahrer mit Stabler löst Streckenmelder aus
Einsatzfoto Fahrer mit Stabler löst Streckenmelder aus Stapler mit ausgefahrenem Hubmast, löste Streckenmelder aus. Die angeforderten Rettungskräfte konnten nach einer Überprüfung wieder ...
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Verkehrsabsicherung bei der Hausvorführung der ...
Einsatzfoto Verkehrsabsicherung bei der Hausvorführung der ...
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Verkehrsabsicherung beim Laternenumzug vom ...
Einsatzfoto Verkehrsabsicherung beim Laternenumzug vom ...
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  Feuerwehren funken ab heute digital

Großprojekt mit langer Vorbereitungsphase startet – 2 000 Funker geschult

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Letzter Verständigungstest (v. l.): Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, Landrat Hubert Faltermeier, Abteilungsleiterin Sabine Schramm, Sachgebietsleiterin Rita Festl, Maximilian Neubauer von der Taktisch-Technischen Betriebsstelle und Kreisbrandmeister Michael Leitner. Foto: Landratsamt Kelheim

 

Kelheim. Die Feuerwehren des Landkreises Kelheim funken ab heute, 1. Oktober, digital. Die Einführung des Digitalfunks war ein Großprojekt, dessen intensive Umsetzungsphase im Netzabschnitt Niederbayern im Herbst 2013 begann. Die verschiedenen Arbeitsgruppen befassten sich mit der Einsatztaktik, dem Betrieb, der Beschaffung, der Ausstattung der ILS, den Schulungen und der Durchführung von Tests zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit des Netzes. Die letzte Funkgroßübung im Landkreis Kelheim im Inspektionsbereich Nord „Frühjahrssturm 2016“ mit den 39 Freiwilligen Feuerwehren fand im April statt.

Der Abschlussbericht der Autorisierten Stelle (AS) Bayern liegt nunmehr vor. Die Netzversorgung im Landkreis ist von sehr guter Qualität, Feinjustierungsmaßnahmen sind nur in geringem Umfange erforderlich. Der Landkreis hatte intensiv im Probebetrieb mitgewirkt und wurde von der AS Bayern auch belobigt, da die Meldungen bezüglich der Netzabdeckung aussagekräftig und nachvollziehbar waren.

Landrat Hubert Faltermeier freut sich über den Start: „Der Digitalfunk für die Feuerwehren des Landkreises Kelheim kann aufgrund des Zusammenwirkens vieler Kräfte, vor allem auch vieler ehrenamtlicher Kräfte ab dem 1. Oktober in den regulären Wirkbetrieb überführt werden. Ich möchte mich bei allen Beteiligten dafür bedanken, dass sie sich des Themas angenommen und zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts beigetragen haben.“ Insbesondere bei Kreisbrandrat Nikolaus Höfler und den Feuerwehrführungskräften mit Michael Leitner, der als Kreisbrandmeister für den Fachbereich Digitalfunk das Projekt im Landkreis Kelheim koordiniert, sowie den Mitgliedern der verschiedenen Arbeitsgruppen, den Multiplikatoren aus den Feuerwehren, die ihr Wissen an die Endanwender weitergegeben und vor Ort die theoretischen und praktischen Schulungen durchgeführt haben. Der Dank des Kreischefs gilt aber auch den Bürgermeistern der Gemeinden und deren Mitarbeitern für die Umsetzung auf Ebene der Gemeinden und den Kommandanten und Aktiven der Feuerwehren für die geleistete Arbeit.

Drei Jahre hat es gedauert, bis der Digitalfunk jetzt loslegen kann: Im Juli 2013 gab es eine erste Einführungsveranstaltung für den Netzabschnitt 35 und für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Deggendorf. Im September desselben Jahres fand die „Kick-Off“-Veranstaltung für den Rettungsdienstbereich Landshut mit den Landkreisen Dingolfing-Landau, Kelheim und Landshut sowie der kreisfreien Stadt Landshut und Bildung von Arbeitsgruppen Einsatztaktik, Betrieb, Beschaffung, ILS – Integrierte Leitstelle, Schulung, Test und Öffentlichkeitsarbeit statt. In den Arbeitsgruppen waren sowohl hauptberufliche als auch ehrenamtlich tätige Personen vertreten, darunter Mitarbeiter der Kreisverwaltungsbehörden und der Integrierten Leitstelle, Aktive der Feuerwehrführungen der Landkreise Dingolfing-Landau, Kelheim und Landshut und der kreisfreien Stadt Landshut, der Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes, des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen (BRK, DLRG, Malteser). Im Dezember 2013 bzw. im Januar 2014 fand der Abschluss der Teilnahmeregelung für den Teil-Netzabschnitt 35 Niederbayern zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landkreis Kelheim statt, sowie im Oktober 2014 der Abschluss zur Vereinbarung zur Übernahme des kommunalen Betriebskostenanteils im Rahmen des digitalen BOS-Funks zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landkreis Kelheim mit Wirkung vom 1. Januar 2015, befristet bis zum 31. Dezember 2024, statt.

Im Juli 2014 erfolgte der Abschluss der Vereinbarung über die Bildung einer Einkaufsgemeinschaft zur Beschaffung der Endgeräte für den Digitalfunk zwischen dem Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung und den vier Verbandsmitgliedern. Die Beschaffungskosten für die Erstausstattung der Feuerwehrführung des Landkreises Kelheim (Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister), der Kreiseinsatzzentrale und der Katastrophenschutzeinrichtungen (Einsatzleitwagen der Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung) liegen bei 68 000 Euro (inklusive Ein- und Umbauten). Die Betriebskosten für den Landkreis liegen im Jahr 2016 bei über 27 500 Euro. Bezüglich der Beschaffungskosten der Gemeinden für die Freiwilligen Feuerwehren liegen dem Landratsamt Kelheim noch keine endgültigen Zahlen vor.

Die Endgeräteverwaltung für den Bereich der Feuerwehren obliegt der jeweils zuständigen Kreisverwaltungsbehörde. Beim Landratsamt Kelheim wurde deshalb zum 1. Februar 2015 die Taktisch-Technische Betriebsstelle (TTB) für den Landkreis Kelheim eingerichtet und mit einem hauptberuflichen Mitarbeiter besetzt. Aktuell verfügt man über 244 Fahrzeugfunkgeräte (MRTs), 858 Handsprechfunkgeräte (HRTs), 18 ATEX-Handsprechfunkgeräte (explosionsgeschützte HRTs) und 19 Festfunkgeräte in den Einsatzzentralen der Feuerwehren

Auf die Probe gestellt

Der Probebetrieb für den Digitalfunk hat bereits vor über einem Jahr begonnen, am 21. November 2015 erfolgte zudem ein Test „Funkausbreitung auf Wasserflächen“ mit rund 100 Aktiven der Freiwilligen Feuerwehren Abensberg, Bad Abbach, Kelheim, Neustadt, Riedenburg, Saal, dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) mit den Wasserwacht-Gruppen Bad Abbach, Kelheim und Riedenburg, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit den Ortsverbänden Abensberg, Neustadt und Weltenburg sowie dem Technischen Hilfswerk (THW) Kelheim.

Im Dezember 2015 gab es noch einmal einen Massentest „Zellwechsel mit vielen Einsatzkräften“ mit Ziel in Abensberg: An der Übung waren 46 Feuerwehren aus den 24 Gemeinden des Landkreises Kelheim, die DLRG mit den Ortsverbänden Abensberg, Neustadt und Weltenburg, das BRK mit den Wasserwacht-Gruppen Bad Abbach und Kelheim und das THW Kelheim mit insgesamt 63 Fahrzeugen, 186 Funkgeräten und etwa 260 Aktiven beteiligt. Noch einmal auf die Probe gestellt wurde das System bei einer Funkgroßübung im April dieses Jahres im Landkreis Kelheim im Inspektionsbereich Nord unter dem Aspekt „Frühjahrssturm 2016“ mit 39 Freiwilligen Feuerwehren.

An den verschiedenen Lehrgängen der Staatlichen Feuerwehrschulen haben 43 Personen teilgenommen. Derzeit (Stand September) sind in den 111 Freiwilligen Feuerwehren und den drei Werkfeuerwehren 2 000 Endanwender (Funker) im Umgang mit der digitalen Funktechnik geschult. Die Schulungen auf der örtlichen Ebene wurden durch die 32 Multiplikatoren durchgeführt.

Quelle: Allgemein Laber-Zeitung Seite 38 vom 01.10.2016  


 Dorffest trotzt dem Regenwetter

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Birnbach. (ab) Die Feuerwehr Wahlsdorf-Birnbach lädt zu einem Fest und die Besucher kommen, ob es regnet oder die Sonne scheint, ist da zweitrangig. Zu dem Dorffest, das traditionell mit dem Gottesdienst am Samstagabend begann, kamen an die 200 Besucher, die Wagnerhalle, die wegen des Regens dringend nötig war, bot allen genügend Platz. Die St. Clemens Kirche in Birnbach war zum Abendgottesdienst am Samstag ungewöhnlich voll. Da anschließend das Dorffest stattfand, kamen neben den Gläubigen aus Birnbach und Wahlsdorf auch viele Besucher aus Allersdorf, Mannsdorf und Schierling. In seiner Predigt ging Pfarrer Josef Helm auf das Gute im Menschen ein, das manchmal sehr versteckt sein könne. Dennoch sei es in jedem Menschen vorhanden, ein Christ müsse an dieses Gute im Menschen glauben. Für die flotte musikalische Begleitung sorgte das Trio aus Albert Ertl, Adolf Roßmeier und Rudi Feigl. Vor und während des Gottesdienstes hatten die vielen freiwilligen Helfer Einiges vorbereitet. Die Halle war mit Bierbänken bestückt, Steaks und Kuchen warteten darauf vertilgt zu werden und Getränke standen bereit. Da der Samstag unter dem Zeichen der Europameisterschaft stand, wurde sogar für Public Viewing hergerichtet, man konnte also später das so brisante Spiel Deutschland gegen Italien in der Halle verfolgen. So ausgestattet konnten es sich die Besucher gut gehen lassen, was diese auch taten und dies wiederum die Organisatoren erfreute. „Wir sind mit dem Besuch zufrieden“, sagte Ludwig Schmalhofer, Vorsitzender der Feuerwehr.

 Quelle: Allgemeine Laber-Zeitung Seite 28 vom 05.07.2016